
Eine Zeitung ist mehr als ein Stück bedrucktes Papier, ein Infoblatt, ein Newsletter. Die Zeitung steht immer
für die Gesellschaft die sie beschreibt und die sie abbilden soll. Sie ist ein Indiz für die Offenheit,
die Möglichkeiten und das Selbstverständnis eines Landes. Ihre Inhalte, ihr journalistischer Stil können
Demokratiemerkmal oder auch Kennzeichen einer Diktatur sein. Sie trägt Verantwortung für die Qualität der
Meinungsbildung in der Öffentlichkeit. Von ihrer Freiheit hängt ab, ob eine Debatte offen geführt werden kann.
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Als 1959 die Deutsche Journalistenschule gegründet wurde, sagte der damalige Bundespräsident Theodor Heuss
auf ihrer Eröffnung: "Diese Schule soll uns befähigen, mit unserer Öffentlichkeit, unserer res publica,
achtsam umzugehen."
All das, was für die großen Zeitungen mit machtvoller Auflage gilt, gilt für ihre kleinen Geschwister: Schülerzeitungen,
Gemeindeblätter, Vereinszeitschriften. Natürlich auch für unser Schuljournal, den "TIEMGEIST".
Die Schule, auch unser OSZ, ist ein bedeutender Ausschnitt der Gesellschaft, der durch ein Schuljournal kritisch abgebildet
und konstruktiv mitgestaltet werden kann. Wir, die Redaktion, wollen uns bemühen, diesem hohen Anspruch gerecht zu werden.
Dieses Journal lebt von der engagierten Mitarbeit und den Beiträgen der Schülerinnen und Schüler und der Kolleginnen und Kollegen.
Das es nun schon seit über zwei Jahren zum festen Bestandteil unseres Schullebens gehört, ist ein gutes Zeichen, dass wir achtsam mit
der Öffentlichkeit unseres Schulalltags und unserer Schulentwicklung umgehen können.
Redaktion: Claudia Berger, Christian Maasz
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